Heidebrünnl
Home ] Nach oben ]

 

Heidebrünnel 1333m im Altvatergebirge 

(abgebrannt 30. Mai 1946, Christi Himmelfahrt durch Blitzschlag?) Es wollte nicht ohne sein Volk alleine bleiben?

 Wer kannte nicht das Kirchlein
in unserem Heimatland,
das wie ein stiller Friede
hoch in den Bergen stand?

Es war für unsre Heimat
ein Zeichen und ein Hort,
ein Ziel für fromme Pilger,
ein heil’ger Gnadenort.

Das Bild der Schmerzensmutter
stand auf dem Hochaltar
und hat das Volk getröstet
durch viele, viele Jahr’.

Es kam die Zeit der Trübsal,
da man das Volk vertrieb.
Ganz einsam und verlassen
War jetzt der hehre Ort.

Und trauern auf der Höhe
das Heidebrünnel stand,
bis es  - vom Blitz getroffen,
in Schutt und Asche sank.

Alfred Schrenk, Monsignore

Zu Christi Himmelfahrt 20. Mai 2004 wurde ein neues Heidebrünnl, (ein zweites) in Kaisheim von Bischof Walter Mixa eingesegnet.

Erbaut von Olga und Ernst Seifert.


 

„S’ Heidebrünnl“(Kaisheim)

Die Kapelle, hier auf dieser Jura-Au,
war so daheim im Ostsudetengau.

 Am Altvater, wo meine Wiege stand,
„Heidebrünnl“ wurd’ es dort genannt.

Aus Heimatliebe und Erinnerung,
an meine Kindheit, hab’ ich’ gebaut,
damit sie von hier oben hinunterschaut.

Um zu beten für Dorf und Land,
wo ich eine zweite Heimat,
meine liebe Frau und letzte Ruhe fand.

 Erbaut von Olga und Ernst Seifert

Eingesegnet von Bischof Walter Mixa an Christi Himmelfahrt am 20. Mai 2004 an Christi Himmelfahrt am 30. Mai 1946

 

Vers: Josef Reitsam (Veit)

Am 19. Mai 2004 wurde der Erbauer des Heidebrünnl, Ernst Seifert zum Ehrenbürger der Marktgemeinde Kaisheim im Kaisersaal ernannt. Es war weine würdige und festliche Feierstunde, den Anlass entsprechend würdige Veranstaltung.

Achtung

Das Heidebrünnel vom Altvater wurde mit e geschrieben „Heidebrünnel“ , in Kaisheim schreiben sie es ohne e „Heidebrünnl“ Warum weiß ich nicht.

(Fritz Nather)