Altvaterland
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Altvaterland

Zwischen Biskiden und Glatzer Land
Zieht ein herrlich Wundergezelt
Berge und Täler, Auen und Wälder
birgt meine Heimat – ist meine Welt. 

Und steh’ ich auf ihren blauen Höh’n
Dann dehnt sich mein Herz in Liebe weit
Und betend steig’s  zum Herrn der Zeit:
>Umgrünt von der Wälder rauschendem Band
Gott segne dich, Heimat Altvaterland!<

Nöte und Krieg sahst du wahrlich genug,
mehr Steine als Acker durchwühlt oft der Pflug,
an jedem Berge an jedem Turm
brach sich schon Mongolen Slawensturm.

Nun quält dich Heimat, Mord und Brand,
nun sind deine Deutschen Kinder verbannt
und beten von ferne:
>Umgrünt von der Wälder rauschendem Band
Gott segne dich, Heimat Altvaterland!<

Wir grüßen dich, Heimat – einsam und weit,
gequält und geschändet im tiefsten Leid –
durchwütet von Fremden, slawischen Haß,
wir lieben dich, Heimat – ohn’ Unterlaß!

Wir leben in dir und leiden mit dir,
und beten allzeit voll Innigkeit: -
>Umgrünt von der Wälder rauschendem Band
Gott segne dich, Heimat Altvaterland!<